Turkuaz und Warmaisa im Gespräch

Antisemitismus geht uns alle an. Es ist nicht nur eine Bedrohung

für das jüdische Leben sondern auch ein Angriff auf die Demokratie. Daher sollte jeder Einzelne als Gesellschaft gegen solches Tun handeln und das jüdische Leben besser kennen. Mit dem Beirat für Migration und Integration möchten wir zusammen Zeichen gegen Antisemitismus setzen. 

Ein Projekt in drei Phasen

So wurde heute in den Räumlichkeiten des Turkuaz e.V. eine Vorrunde zur Vermittlung der historischen Basiskenntnisse unter Leitung von Dr. Sievers, Vorsitzender von Warmaisa e.V. veranstaltet. Zusammen mit den Teilnehmenden mit Migrationshintergrund wurden über Vorkenntnisse, Judentum, Bedürfnisse bzw. Befürchtungen diskutiert. 

Als nächstes gehört am 14. März der Besuch des Raschi-Museums, der Synagoge und des jüdischen Friedhofs zu den gemeinsamen Veranstaltungen.

Im dritten und letzten Teil soll die Gedenkstätte Osthofen besucht werden, wo anschließend in einem offenen Gesprächskreis die Teilnehmenden ihre Eindrücke und Gefühle schildern können.

Das Projekt wird mit Fördermitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend „Demokratie leben!“ gefördert.